Verlegen von keramischem Mosaik – Kleinmosaik

 Mosaikverlegung Berlin, Potsdam, Brandenburg

Um eine ansprechendes Ergebnis der Mosaikverlegung zu erhalten müssen die Untergründe absolut glatt und eben sein. Stellen Sie Unebenheiten nach der Prüfung des Untergrundes fest, muss dieser vorher für die Verlegung von Mosaik glatt mit einer entsprechenden Spachtelmasse abgespachtelt werden.
Für die Verlegung des Mosaiks muss der Untergrund nach der Spachtelung trocken, tragfähig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Soll das Mosaik in Nassbereichen eingesetzt werden, muss zuvor natürlich die entsprechende Dichtung aufgetragen werden. Zur Auswahl des entsprechenden Fliesenmörtels für die Verlegung des Mosaik ist das Fliesenmaterial entscheidend – Steingut, Steinzeug oder Feinsteinzeug. Für die Auftragsdicke des Mosaikklebers ist die Stärke des Mosaiks entscheidend. Es gibt nur 4mm dickes Feinsteinzeugmosaik, für das, wie beim Glasmosaik, Zahnkellen mit nur 3-er oder 4-er Zahnung verwendet wird. Das Mosaik mit einem nicht zu großen Anklopfbrett, oder noch besser mit einer Gummi-Malerrolle gleichmäßig und vollflächig andrücken. Um den Sitz des Mosaiks zu korrigieren niemals die Mosaik-Matten schieben - immer nur ziehen, da ansonsten unregelmäßige Fugen entstehen. Schneiden lässt sich Keramikmosaik natürlich sehr gut mit einer Nassschneidemaschine, sogar mit einem Trennschleifer. Anders als beim Glasmosaik, lässt sich keramisches Mosaik oft recht leicht mit einer stumpfen Kneifzange „knipsen“. Viel leichter macht man sich aber das Leben, wenn man zum Mosaik schneiden / „knipsen“ eine Mosaikzange oder Rabitzzange verwendet. Beim Verfugen von Mosaik muss man auf Grund des hohen Fugenanteiles bedeutend mehr Fugenmaterial kalkulieren. Die Art des Fugmateriales richtet sich wieder nach der Art des keramischen Materials. Es gibt kopfgeklebtes (von oben – der Vorderseite) keramisches Mosaik. Das ist gerade in Schwimmbädern, im frostgefährdeten Außenbereich oder bei Dauernassbelastung angeraten. Entfernen Sie diese Trägerschicht nicht zu zeitig. Hat der Kleber noch nicht die ausreichende Haftkraft, lösen Sie leicht Mosaiksteinchen heraus. Bei Papier kopfgeklebtem Mosaik bitte sehr sorgfältig die organischen Kleberreste des Papierklebers von den Mosaiksteinchen entfernen. Tun Sie das nicht, tragen Sie diese Kleberreste beim Fugen in das Fugmaterial zwischen dem Glasmosaik ein, was später die Schimmelbildung begünstigt.

Noch Tipps zum Verlegen von Mosaik:

Vor der Verlegung sollte auf Grund der kleinen Dimension unbedingt die Problematik der Druckstabiliät betrachtet werden. Auftretende Punktlasten können nicht, wie bei größeren Fliesen, auf den Untergrund verteilt werden. Mosaikböden sind nicht sehr druckstabil.
Keramisches Mosaik (z.B. Feinsteinzeugmosaik) ist manchmal dünner, als die gemeinsam verwendeten Fliesen. Zum Ausgleich der unterschiedlichen Dicke zwischen Mosaik und Fliese bieten wir eine nur 4mm dicke Ausgleichsplatte, die sehr leicht zu verarbeiten ist.

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