Schiefer reinigen und pflegen

Schiefer aus „aller Herren Länder“ fehlt mittlerweile in keinem gut sortierten Natursteinangebot. Ob sehr grob und stark saugfähig, ganz zart gebrochen mit starken technischen Eigenschaften oder auch geschliffen – Schiefer ist ein „topaktuelles“ Material. Moderne Herstellungsmethoden und eine preiswerte Logistik machen ihn heute bezahlbarer, so dass dieser elegante und sehr natürliche Stein immer mehr Freunde gewinnt. Die Pflege ist einfach, doch sollten Sie nachstehende Hinweise beachten. Dann werden Sie sicher viele Jahre Freude an Ihrem gepflegten Schieferbelag haben.

1. Schiefer - Verlegen und Verfugen

Beim Verlegen und Verfugen von Schiefer dürfen eigentlich keine Reste von Kleber oder Fugenmaterial auf der Oberfläche zurückbleiben. Falls dies dennoch passiert, reinigt man mit GRUNDREINIGER oder Naturstein-ZEMENTSCHLEIERENTFERNER (stark verdünnt, kurze Einwirkzeit, vorher ausprobieren).
Bei Öl- oder Fettverschmutzungen verwendet man INTENSIVREINIGER. Eine Weiterbehandlung des Schieferbelages kann erst nach vollständiger Austrocknung erfolgen. Schiefer hat steinspezifisch auch das bestreben sich während des Abbindeprozesses zu verformen. Bauseits ist unbedingt ein Schutz der verlegten Fläche vorzusehen, da quarzhaltiger Bauschmutz (Sand, Betonreste) bei dem oft recht weichen, dunklen und farbintensiven Material schnell zu Verkratzungen führen kann.

2. Schiefer - zusätzliche Oberflächenbehandlung

Durch einmalige Behandlung mit Naturstein-FLECKSTOP können fast alle Natursteinflächen pflegeleichter ausgerüstet werden. Nicht nur Wasser, sondern auch Öl und Fette dringen nicht mehr in die Oberfläche ein. So werden Flecken weitgehend verhindert bzw. sind Sie leichter zu entfernen. Zum Schutz und zur Verbesserung des Aussehens kann Schiefer einmal mit FARBVERTIEFER (ohne Glanz) oder mit SCHIEFERÖL (mit Glanz nur für innen) behandelt werden. Für manche Schiefersorten ist auf Grund der Struktur der Oberfläche eine Imprägnierung schwer möglich (z.B. Glimmerschiefer) und kann zu starker Farbverdunklung führen. Das Anlegen einer Musterfläche ist unerlässlich.

3. Schiefer - Regelmäßige Pflege

Alle Natursteinflächen, auch wenn Sie imprägniert sind, müssen regelmäßig feucht gewischt werden. Verwenden Sie einen Schuss WISCHPFLEGE im Wasser. Damit reinigen und pflegen Sie in einem Arbeitsgang. Der Belag wird nicht ausgelaugt, sondern bei regelmäßiger Verwendung immer schöner und satter in den Farben. Zur Erhaltung des Glanzes sollte dem Wischwasser gelegentlich etwas GLANZPFLEGE beigegeben werden. Am besten wechseln Sie ab: 5 x Wischpflege, 1 x Glanzpflege. Bei starker Beanspruchung muss eventuell von Zeit zu Zeit GRUNDREINIGER eingesetzt werden. (Kleinere Flächen mit POLITURCREME behandeln). Dadurch erhält der Belag einen zusätzlichen Schutz und Glanz. Auch matte Stellen fallen bei wiederholter Anwendung weniger auf. Keinesfalls dürfen auslaugende Schmierseifen, Scheuermittel, säurehaltige Reiniger oder stark fettlösende Mittel verwendet werden.
Wichtiger Hinweis: Säurehaltige Reiniger greifen die Politur an und ergeben matte Stellen – stark fettlösende oder auslaugende Produkte sind zur dauernden Unterhaltspflege ungeeignet.

4. Schiefer – Sanierung und Renovierung von Altbelägen

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Ölige, fettige Verunreinigungen sowie Rückstände von Bodenpflegemitteln können leicht mit GRUNDREINIGER oder NTENSIVREINIGER entfernt werden. Oftmals reicht der Einsatz des KERAWISCH-Systemes um den Boden von Verschmutzungen zu befreien. Das Auffrischen von verblassten Flächen geht ganz einfach mit SCHIEFERÖL.

Diese Information kann und soll nur unverbindlich beraten. Sie sollten den Stein und die Behandlung mit unseren Verkäufern abstimmen.

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